Die 5 Must Do’s in Namibia
Namibia

Die 5 Must Do’s in Namibia

Namibia: das Land mit der vielfältigen Natur, den Deutsch sprechenden Einwohnern und den vielen wilden Tieren. Wenn man Abenteuer sucht in einem sicheren Land, dann ist Namibia genau richtig. Nur Grosstadtliebhaber werden hier enttäuscht sein. Nach Namibia geht man aber auch nicht wegen den Städten, sondern wegen dem Abenteuer und dem Gefühl der Natur so nah zu sein. Und der Natur ist man am nächsten wenn man als Selbstfahrer und Camper unterwegs ist. Lies hier warum dies unbedingt notwendig ist.

In unserem 2-wöchigen Trip konnten wir uns ein gutes Bild von dieser ehemals Deutschen Kolonie machen. 2.800 Kilometer Roadtrip auf unebenen Strassen und Übernachten auf Campingplätzen: Luxus kennen wir in diesem Sinne nicht. Aber auch ohne 5-Sterne-Übernachtungen kommt man in diesem Land gut zurecht – wenn nicht sogar noch besser. Denn Namibia ist das Camping-Paradies überhaupt.

 

Die Top 5 Highlights in Namibia

In 2 Wochen Roadtrip haben wir doch einiges erlebt und der Kopf braucht etwas Zeit um alles zu verarbeiten. Nun kommen endlich unsere Top 5 Highlights aus unseren abenteuerlichen Ferien.

 

Sossusvlei Dünen herunter rennen

Jeder der mal in Namibia war oder sich über Namibia informiert hat, kennt die berühmten Sossusvlei Dünen. Wenn man sogar auf Google Bilder nur “Namibia” als Begriff eingibt, werden sogleich die Dünen angezeigt.

Auch wir waren natürlich diese Wahrzeichen von Namibia besuchen. Schon die Hinfahrt war spannend und schweisstreibend: durch Sand fahren ist gar nicht so einfach! Aber schlussendlich haben wir es ohne Steckenbleiben geschafft und sind zum berühmten Deadvlei gekommen. Dort stiegen wir ca. 2 Stunden die höchste Düne rauf – zum Glück war der Tag noch jung und die Sonne noch nicht so stark. Oben angekommen wurden wir auch mit einem genialen Ausblick belohnt: 80 Kilometer Sanddünen vor uns.

Aussicht über die Dünen von Sossusvlei

Sossusvlei Dünen Aussichtspunkt

Deadvlei

 

Runter ging es dann doch etwas schneller – 5 Minuten herunterrennen! Sand in den Schuhen ist garantiert! Trotz unendlichem Sand (der uns bis nach Hause in der Schweiz verfolgt hat), schafft es dieses Erlebnis auf Platz 1.


 

Olive Trail Wanderung

Etwas abgeschiedener und mit weniger Touristen, steht die Olive Trail Wanderung auf Platz 2 unserer Namibia Highlights. Olive Trail, im Naukluft National Park gelegen, ist eine 4-5 stündige Wanderung im Herzen von Namibias wilder Natur. Wie auch schon auf der offiziellen Website beschrieben, ist die Wanderung ziemlich herausfordernd. Wir brauchten genau 4 Stunden, haben aber auch wenig Pausen gemacht und waren in einem guten Tempo unterwegs. 

Der erste Abschnitt geht ziemlich steil bergauf, wobei man aber einen hervorragenden Blick über den Park erhält.

Aussicht über den Naukluft National Park

 

Hier haben wir sogar wilde Zebras gesehen, die wir aber leider nicht auf einem Foto verewigt haben. Nach dem Aufstieg geht es dann ziemlich rasant bergab in die Schlucht. Somit findet man sich wieder in einer Schlucht, links und rechts von dir die hohen steinigen Felsen. Die Schlucht selbst ist naturtechnisch nicht sehr aussergewöhnlich – viel Stein und wenig grün. Aber auf einmal kommt man an einem einzigen Baum vorbei, der Mitten in der Schlucht wächst.

 

Der einzig grüne Baum im Olive Trail

 

Schon beeindruckend, dass ein solch grüner Baum in dieser kargen Landschaft blühen kann.

Das letzte Stück beginnt dann mit einer kleinen Kletterübung über ein Wasserloch.

Markus vor der Schlucht im Olive Trail

 

Hierzu muss man sich auf einer Metallkette, die am Felsen befestigt ist, festhalten und auf die andere Seite klettern.

Unbedingt mit genug Wasser, gutem Schuhwerk und kleinen Leckerbissen an die Wanderung herangehen. Es wird auch empfohlen sich beim Camp an- und abzumelden, wenn man den Olive Trail macht, denn hier verkehren nicht viele Wanderer – wir waren 3.5 Stunden von 4 immer alleine unterwegs.

Somit steht die Wanderung im wilden Namibia auf Platz 2 unserer Highlights.

 

Wilde Tiere nah erleben

Obwohl wir schon beide in Südafrika auf Safari waren, kamen wir nie so nah ran an die Tiere, wie in Namibia. Wir waren auch im Etosha-Nationalpark bis auf ein Mal, als wir an einem Game-Drive teilgenommen haben, stets selbst unterwegs. Vielleicht hatten wir auch nur Glück, aber die Tiere im grossen Nationalpark zeigten sich von ihrer besten und nächsten Seite. Nur Geparden und Leoparden haben wir leider nicht zu Gesicht bekommen. Das Highlight war, als wir aus Etosha raus fahren wollten, und wir auf einmal zwei Löwenmännchen am Strassenrand bemerkten.

Wilde Tiere nah erleben - Löwen ganz nah

Markus mit den Löwen

 

Im Gegensatz zu uns, die in unseren Sitzen auf und ab sprangen aus Glück, haben sich die Löwen kein Stück bewegt – auch als wir auf einen Meter Abstand kamen. Natürlich stets im Auto geblieben! Kurz Fenster runter, Foto schiessen und schnell wieder Fenster rauf. Auch wenn die Löwen sich kein bisschen für uns interessiert haben, war uns bei offenem Fenster auf 1 Meter Abstand nicht gerade wohl. Dank dieser Begegnung und den unzähligen Giraffen und Elefanten sind die Tiere in Namibia auf Platz 3 unserer Highlights.

Löffelhund in freier namibischer Natur

Hyäne in namibischer Wildbahn

Seelöwe bei Cape Cross in Namibia

Elefanten-Herde


Offroad fahren

Ob mit dem Motorrad oder mit dem Auto – Offroad fahren macht immer Spass. Wenn du auch zu dieser Sorte Mensch gehörst, der es gerne rüttelig unter seinem “Füdli” hat, dann ist Namibia das Richtige für dich. Zwei Wochen auf Schotterstrassen fahren, die zum Teil wirklich abenteuerlich sind, gehört definitiv zu einem Highlight.

Unser Auto auf einer Schotterstrasse

 

Tägliches grillen

Die Einkaufsmöglichkeiten ausserhalb der Städte in Namibia sind doch eher beschränkt. Wenn man nicht unbedingt auf Dosenfutter steht, dann sollte man in den grösseren Städten grosszügig aufstocken. Mit der Hitze und der Kühlbox ist dies leichter gesagt als getan. Somit haben wir immer sehr viel Wasser eingekauft, etwas Dosenfutter und dann viel Fleisch, welches man in jeder Tankstelle erhält. Immerhin sind wir ja in einem Land, in dem es an Wild nicht mangelt. Für uns vermittelt das Grillen in der Natur oder auf Campingplätzen stets ein kleines Gefühl von Freiheit. Selbst entscheiden, was und wann auf den Teller kommt, gehört für uns beim Campen immer dazu. Deshalb gehört das tägliche Grillen auf Platz Nummer 5 unserer Highlights.

Markus beim Grillen

tägliches Grillen

Was meinst du dazu?

Warst du auch schon mal in Namibia? Was sind deine Highlights aus diesem aussergewöhnlichem Land? Wir freuen uns über jeden Kommentar und lesen diesen auch bestimmt.

LEAVE A COMMENT

Travellers Unplugged

travellers-unplugged.ch – der Reiseblog aus der Schweiz.
M&M, ein reiselustiges und junges Paar aus der Schweiz, erzählt über ihre Reisen und über den Umbau ihres Campers. Mit dem Blog wollen wir euch Inspirationen und einen Ruck geben, um die Welt zu entdecken.

Instagram